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Wie oft ist eine professionelle Zahnreinigung sinnvoll?

Zweimal täglich Zähneputzen gehört für die meisten Menschen ganz selbstverständlich zum Alltag. Doch auch bei einer guten Mundhygiene, selbst mit regelmäßiger Verwendung von Zahnseide und Mundspülung, reicht das allein häufig nicht aus, um Zähne und Zahnfleisch langfristig gesund zu halten. 

 

Denn nicht alle Beläge lassen sich mit Zahnbürste, Zahnpasta und Co. vollständig entfernen. Dafür ist eine professionelle Zahnreinigung – kurz PZR genannt – in der Zahnarztpraxis notwendig. Doch wie oft und für wen ist eine PZR wirklich sinnvoll?

Darum ist Zahnpasta so wichtig

Manche fragen sich: Reicht es nicht, die Zähne einfach gründlich mit Wasser zu putzen? Die kurze Antwort lautet: Nein. Es ist vergleichbar mit dem Händewaschen ohne Seife oder dem Abwasch ohne Spülmittel. Ohne die richtigen Wirkstoffe lassen sich Fett, Schmutz und Bakterien nicht ausreichend entfernen, egal, wie intensiv man schrubbt.


Genauso verhält es sich mit der Zahnpflege. Zahnpasta hilft dabei, Speisereste und bakterielle Beläge effektiv zu lösen und zu entfernen. Darüber hinaus enthält sie wichtige Inhaltsstoffe, die helfen, den wichtigen Zahnschmelz, der eine schützende Schicht um die Zahnkrone bildet, zu stärken. Deswegen gilt:


Fluorid ist das A und O

Fluorid ist eine natürliche chemische Verbindung, die in Wasser, Lebensmitteln und im Boden vorkommt. Häufig wird Fluorid mit dem giftigen Gas Fluor verwechselt – ein Missverständnis, das zu vielen Mythen geführt hat. Tatsächlich handelt es sich bei Fluorid um die gebundene, sichere Form, die in den geringen Mengen, wie sie in Zahnpasta und Lebensmitteln enthalten ist, weder giftig noch schädlich ist.


Im Gegenteil: Fluorid stärkt den Zahnschmelz, macht ihn widerstandsfähiger gegen Säuren und hilft so aktiv, Karies vorzubeugen. Deshalb ist der Fluoridgehalt eines der wichtigsten Kriterien bei der Wahl der richtigen Zahnpasta.


Daher empfehlen wir Zahnpasten …

  • … für Kinder mit 500 bis 1000 ppm Fluorid.
  • … für Erwachsene mit 1000 bis 1500 ppm Fluorid.
 

Vorsicht bei Whitening-Effekten

Strahlend weiße Zähne – wer wünscht sie sich nicht? Diesen Wunsch nutzen besonders Hersteller gerne für sich, um ihre Zahnpasta von der Konkurrenz abzuheben und werben mit einem Bleaching-Effekt. Doch diese Versprechen sind wissenschaftlich oft nicht eindeutig belegt.


Zudem können solche Zahnpasten den Zähnen sogar schaden. Um den aufhellenden Effekt zu erzielen, enthalten sie häufig abrasive und aggressive Inhaltsstoffe, welche die Zahnoberfläche angreifen und den Zahnschmelz abtragen. Besonders Zahnpasten mit Aktivkohle oder spezielle Produkte gegen Raucherbeläge sollten daher nur mit Vorsicht oder besser gar nicht verwendet werden.


Wenn Sie sich eine schonende und effektive Aufhellung Ihrer Zähne wünschen, ist ein professionelles Bleaching in der Zahnarztpraxis die bessere Wahl. So erzielen Sie ein sichtbares Ergebnis, ohne Ihre Zahngesundheit zu gefährden.


Individuelle Beratung für Ihre Zahngesundheit

Bei der Wahl der richtigen Zahnpasta müssen nur wenige, aber entscheidende Punkte beachtet werden: Sie sollte fluoridhaltig sein, keine zu aggressiven oder stark abrasiven Inhaltsstoffe enthalten und auf bleichende Effekte verzichten. Wenn Sie zu empfindlichen Zähnen neigen, empfiehlt sich zudem eine besonders milde Zahnpasta. Sind diese Kriterien erfüllt, entscheidet am Ende vor allem Ihr persönlicher Geschmack – etwa in Bezug auf Aroma oder Konsistenz.


Wenn Sie unsicher sind, welche Zahnpasta am besten zu Ihren Zähnen passt, lassen Sie sich gerne persönlich beraten. Im arona Zahnzentrum nehmen wir uns Zeit für Ihre individuellen Bedürfnisse und geben Ihnen im Rahmen der Prophylaxe Empfehlungen, die auf Ihre Zahngesundheit, eventuelle Empfindlichkeiten und bestehende Befunde abgestimmt sind.

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